I HATE MY F*CKING HOMETOWN – TRAILER

I HATE MY F*CKING HOMETOWN – TRAILER HD from AFA YOUTH COTTBUS on Vimeo.

I HATE MY F*CKING HOMETOWN
10. De­zember – 20 Uhr – im Glad-​Hou­se Cott­bus/OBEN­KI­NO

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Das Datum für unsere Filmpremiere steht endlich fest. Am 10. Dezember 2013 könnt ihr euch im Jugendkulturzentrum Glad-House Cottbus/OBENKINO unsere neue Dokumentation über über die historische Entwicklung des Rechtsextremismus und der antifaschistischen Jugendkultur in Cottbus anschauen!

„I HATE MY F*CKING HOMETOWN“

Ob die jährliche Nazidemonstration, rassisistische Übergriffe auf ausländische Studenten oder die erschreckend hohe Stimmabgabe für die NPD bei der U18-Wahl – der Rechtsextremismus stellt in Cottbus und Umgebung ein allgegenwertiges Problem dar. Wer in Cottbus aufwächst, wird unwillkürlich mit diesem Thema konfrontiert. Alltagsrassismus und Diskriminierungen gehören für viele Jugendliche zum Aufwachsen dazu.

So haben wir, die AFA-Youth Cottbus, das Projekt „Aufwachsen in Brandenburg“ als Anlass genutzt, um eine Dokumentation über die historische Entwicklung des Rechtsextremismus und der antifaschistischen Jugendkultur in Cottbus von 1990 bis 2013 zu entwickeln. Der Ausgangspunkt ist die Zeit nach der Wende, weil der geselleschaftliche Umbruch und die aufkommende Perspektivlosigkeit bei den Jugendlichen zu einem starken Zulauf zur Rechten Szene führten.

Ob und in wie weit sich die Situation in Cottbus innerhalb der 24 Jahre geändert hat, ist das zentrale Thema der Dokumentation. Interviews mit verschiedenen Personen und Gruppen, die sich gegen Rassismus engagieren, sowie vergessenes Filmmaterial beleuchten wichtige Ereignisse in der Entwicklung. Die unterschiedliche Aktionsformen, die Militanzdebatte und die Effektivität der Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Einrichtungen werden auch in den Blick genommen. Desweiteren wollen wir die Beweggründe der Gruppen zu ihrem antifaschistischen Engagement vermitteln und mit möglichen Vorurteilen gegenüber der Szene aufräumen. Es werden persönliche Erfahrungen und Geschichten erzählt, als auch ein allgemeiner Einblick in die vielfältige Cottbuser Jugendkultur verschafft.

10. Dezember – 20 Uhr – im Glad-House Cottbus/OBENKINO
Die Doku wird nach der Premiere noch bis Freitag im Obenkino aufgeführt

NAZIS SCHACHMATT SETZEN! – AUFRUF VON COTTBUS-NAZIFREI

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Millionen Menschen starben im zweiten Weltkrieg – einem Krieg, der von deutschem Boden ausging und im industriellen Massenmord gipfelte. Der einzige aufrichtige Umgang mit diesen Verbrechen muss lauten: Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Am 15. Februar 2013 jährt sich der alliierte Luftangriff auf den Cottbuser Bahnhof und die dortigen Material- und Munitionstransporte – und er galt somit einem wichtigen Nachschubpunkt der Wehrmacht.

Neonazis wollen dieses Datum wieder nutzen, um ihre menschenverachtende Ideologie zu verbreiten. Dabei verschweigen sie, dass ihre Ideologie der geistige Brandsatz für Not, Elend und Vernichtung von Millionen Menschen war. Das werden wir nicht zulassen!

Diese – unsere – Stadt muss sich eindeutig und kraftvoll gegen solche Bestrebungen wehren! Cottbus ist das letzte verbliebene Aufmarschgebiet der Neonazis in Brandenburg. In Städten wie Bernau, Eberswalde, Strausberg, Potsdam, Frankfurt an der Oder, Neuruppin und Brandenburg an der Havel konnten zuletzt alle Aufmärsche durch zivilgesellschaftliches Engagement erfolgreich verhindert werden. Jetzt gilt es den braunen Straßenspuk in der Lausitz endgültig schachmatt zu setzen. Darum stellen wir uns den Neonazis erneut entgegen!

Im Februar und Mai 2012 versuchten Neonazis aus Nah und Fern durch unsere Stadt zu marschieren. Dabei wurden sie durch entschlossenes Handeln massiv behindert. Hunderte Menschen nahmen an erfolgreichen Sitzblockaden teil und widersetzten sich friedlich. Gemeinsam haben wir deutlich gemacht, dass wir in unserer Stadt keine alten und keine neuen Nazis tolerieren!

Das werden wir auch in diesem Jahr wieder tun! Zusammen mit Euch – bunt, friedlich und entschlossen! Wir sind ein Teil der Initiative „Cottbus bekennt Farbe“, in der viele Menschen und Organisationen mit verschiedenen Protestformen den Neonazis eine klare Abfuhr erteilen. Lasst uns gemeinsam, kreativ und entschlossen gegen die Neonazis ein klares Zeichen setzen. Es ist an der Zeit, sich dem Naziaufmarsch erneut entgegen zu stellen. Blockaden sind legitim und notwendig!

Keinen Fußbreit den Neonazis! Nie wieder Faschismus, Nie wieder Krieg!

COTTBUS NAZIFREI!

Ihr wollt den Aufruf als Organisation oder Einzelperson unterstützen? Schreibt uns dazu einfach eine
Email an: netzwerk@cottbus-nazifrei.info

Gren­zen­lo­se So­li­da­ri­tät – Auf­ruf zur an­ti­fa­schis­ti­sche De­mons­tra­ti­on durch Ros­tock-​Lich­ten­ha­gen!

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25. Au­gust 2012 // 14Uhr // Bahn­hof Lüt­ten Klein

Vor 20 Jah­ren fla­cker­ten Bil­der aus Deutsch­land um die Welt, die man für Ver­gan­gen­heit hielt: Bren­nen­de Häu­ser, flie­hen­de Men­schen, ein ge­walt­tä­ti­ger Mob, an­ge­lei­tet von neo­fa­schis­ti­schen Strip­pen­zie­hern, Bei­fall klat­schen­des Pu­bli­kum, ver­ant­wor­tungs­lo­se Ver­ant­wort­li­che.
Eine Al­li­anz aus staat­li­cher Aus­län­der­feind­lich­keit, Me­di­en­het­ze und All­tags­ras­sis­mus ließ zu, dass viet­na­me­si­sche Ver­trags­ar­bei­ter und Flücht­lin­ge, unter ihnen viele Roma, um ihr Leben fürch­ten muss­ten. Das bren­nen­de Son­nen­blu­men­haus wurde zu einem er­schre­cken­den Sym­bol des wie­der­ver­ei­nig­ten Deutsch­land.

Nur Wo­chen nach dem Po­grom wurde in einem brei­ten Kon­sens im Bun­des­tag das Grund­recht auf Asyl ab­ge­schafft. Weder die NPD noch ihr Ab­le­ger „Ham­bur­ger Liste Aus­län­der­stop“ wur­den ver­bo­ten, ob­wohl sie un­mit­tel­bar vor Be­ginn der Po­gro­me ihre Hetze nach Ros­tock ge­tra­gen hat­ten. Neo­fa­schis­ti­sche Or­ga­ni­sa­tio­nen und Grup­pen wer­den bis heute nicht ent­schie­den be­kämpft. Gleich­zei­tig wer­den an­ti­fa­schis­ti­sche In­itia­ti­ven be­hin­dert und als „ex­tre­mis­tisch“ dif­fa­miert.

Heute hat das auf Men­schen an­ge­wen­de­te Nütz­lich­keits­den­ken den po­li­ti­schen Dis­kurs wei­ter ver­gif­tet. Aus­gren­zung und Stig­ma­ti­sie­rung von Mi­gran­ten und Flücht­lin­gen sind wei­ter­hin tief in der Mitte der Ge­sell­schaft ver­an­kert. Die „Fes­tung Eu­ro­pa“ und das Ab­schie­be­la­ger­la­ger Horst in Meck­len­burg-​Vor­pom­mern ste­hen dafür.

Da­ge­gen set­zen wir da­mals wie heute So­li­da­ri­tät mit den Op­fern in­sti­tu­tio­nel­len und all­täg­li­chen Ras­sis­mus. Wir de­mons­trie­ren für das Men­schen­recht auf Asyl, für Teil­ha­be aller Men­schen am Wohl­stand, für die so­zia­len und de­mo­kra­ti­schen Rech­te Aller hier und über­all.

Wir fo­dern:
- Schluss mit Ab­schie­bun­gen, Re­si­denz­pflicht und Ar­beits­ver­bot!
- Stoppt die Ver­fol­gung von Roma in Ost­eu­ro­pa und über­all!
- Keine To­le­ranz für fa­schis­ti­sche Ideo­lo­gie und Ge­walt!
- Dres­den, Ros­tock, Dort­mund, alle Städ­te na­zi­frei!
- Schluss mit der Kri­mi­na­li­sie­rung von An­ti­fa­schis­t_in­nen und An­ti­ras­sis­t_in­nen!

Gegen Ras­sis­mus – für gren­zen­lo­se So­li­da­ri­tät!

Antifa Jugend Wochenende in Potsdam

xxGestalten wir gemeinsam eine solidarische Welt!? Seid dabei!

Hattet ihr nicht schon immer Lust, Euch mal beim Graffiti auszuprobieren, Selbstverteidigungsbasics zu erlernen, vegan zu kochen oder zu erfahren, wie mensch sich am besten auf Demos und Blockaden verhält? Gemeinsam können wir einfach mehr erreichen und genau deswegen wird es vom 10.-12. August 2012 ein antifaschistisches Jugendwochenende in Potsdam geben, bei dem wir zusammen in Aktion treten, uns aber auch gleichzeitig gegenseitig kennenlernen können. Frei nach dem Prinzip „Bildet Euch, bildet andere, bildet Banden“ wird es viele Mitmach-Workshops geben, aber auch politische Input-Veranstaltungen werden keineswegs zu kurz kommen. Das ganze Wochenende über könnt ihr zwischen verschiedenen Angeboten wählen oder eure Zeit individuell gestalten. Für Schlafplätze und vegane Verpflegung ist natürlich gesorgt.

Weitere Infos unter: www.antifa-wochenende.tk

GRENZENLOS LEBEN OHNE NAZIS * 12. MAI NAZIFREI

Gemeinsam Naziaufmarsch verhindern

Für den 12. Mai 2012 plant die Brandenburger NPD eine Demonstration in Cottbus. Diese reiht sich in eine Folge von Aufmärschen im gesamten Land Brandenburg ein. Der Aufzug wird getarnt als Anti-EU-Kampagne seitens der NPD beworben, um ihr völkisch nationalistisches Gedankengut in die Mitte der Gesellschaft zu tragen.

Sie versucht,scheinbar einfache Antworten auf die Krisenerscheinungen der EU zu präsentieren. Diese “Antworten” begnügen sich mit dumpfen Phrasen, denn sie verschleiern die wirklichen Ursachen der Krise und deren Verursacher.

Wir werden nicht zulassen, dass Neonazis ihre Lügen in Cottbus verbreiten und werden mit bunten Protestaktionen und friedlichen Massenblockaden ein deutliches Zeichen gegen Faschismus und Nationalismus in unserer Stadt setzen. (mehr…)

Staat, Nation & Nationalismus

xxVortrag über Staat, Nation & Nationalismus – Entstehung und Zusammenwirken

Wir alle sind Bürger/in eines Staates und sehen uns meist als Teil einer Nation. Doch inwieweit ist dieses Verständnis natürlich? Und was hat der Staat mit der Nation und mit nationaler Identität zu tun? Welche Gefahren birgt die Verbindung von Staat und Nationalismus?
Für alle, die mehr über die Entstehung von Staat, Nation und Nationalismus erfahren und ihren Zusammenhang verstehen wollen, veranstalten wir am 12. April um 19. 30 Uhr einen Vortrag im Quasimono Cottbus. Gehalten wird der Vortag von einem jungen Politikwissenschaftler aus Berlin. Natürlich wird er dabei kritisch auf die Idee und die Wirklichkeit des Nationalstaats eingehen und verschiedene Erkenntnisse aus der Sozialwissenschaft zum Thema erläutern. Anschließend könnt ihr gerne Fragen stellen und in einer Diskussion eure eigene Meinung äußern.

BREAK ISOLATION

xxAuf der ganzen Welt sehen sich immer mehr Menschen genötigt, ihre Heimat zu verlassen: Umweltflüchtlinge, Armutsflüchtlinge, Wanderarbeiter, Kriegs – und Bürgerkriegsflüchtlinge, Vertriebene. Immer wieder gibt es Einheimische, die sich deswegen bedroht fühlen, weil sie Angst um ihre Kultur und Arbeitsplätze haben. Manchmal auch schlicht und ergreifend aus rassistischen Gründen. Gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Einheimischen und Migranten, Ausweisungen von sogenannten „Gastarbeitern“ und die massenhafte Abschiebung von Flüchtlingen lassen sich in fast allen Regionen dieser Erde beaobachten. Weltweit befinden sich mehr als 43 Millionen Menschen auf der Flucht, die meisten aus Ländern der „Dritten Welt“. Sie fliehen vor Krieg, Folter, Hunger, Vergewaltigung oder Naturkatastrophen. Unter ihnen befinden sich auch Kinder, deren Eltern starben oder die allein auf die Flucht geschickt werden. In den letzten Jahren ist die Zahl der Asylsuchenden in Europa stark gesunken. Die weltweite Menschenrechts- und Flüchtlingssituation hat sich allerdings nicht verbessert. Demzufolge müssen durch das eingeschränkte Verbot der Flucht mehr Menschen in ihrem jeweiligen Heimatland unter unverändert schlechten Bedingungen leben. (mehr…)

Das Leben des Franz Braun

xxFranz Braun arbeitet bei Vattenfall und ist somit ein etablierter Teil unserer Gesellschaft. Sein Seitenscheitel begleitet ihn seit seiner frühen Jugend- es begann mit dem Kennenlernen seiner Dorffreunde. Mit 14 Jahren trafen sie sich regelmäßig, tranken und grölten neonazistische Parolen nur aus Spaß. Auf diese anfänglich scheinbar harmlosen Worte folgten bald ernstzunehmende rassistische Taten, die keinerlei jugendlichen Leichtsinn mehr darstellten. Übergriffe auf Mitbürger mit Migrationshintergrund, Saufgelage am Geburtstag von Hitler und andere Schandtaten folgten sogleich. Auch seine Lebensabschnittsgefährtin wählt er nach strengen Kriterien: blonde (notfalls auch gefärbte) Haare, sportliche Figur, blaue Augen. Seine Kameraden sind ihm das Wichtigste und helfen ihm, radikal gegen Andersartigkeit in jeder Form vorzugehen, nur um den „Volkstod“ zu stoppen.
In seiner Umgebung –in Cottbus- ist es normal, dass politisch neutrale Philister sich diesen Menschen nicht in den Weg stellen. Die Übergriffe und Schikanen werden schweigend akzeptiert oder ihnen wird nur mit geringem Widerstand begegnet. Das Ausmaß ihrer (nennen wir es) Arbeit wie zum Beispiel der PR-Maschinerie der „Spreelichter“ ist den meisten Bürgern nicht bekannt: Verankerung nationalistischer Gesinnung und ein damit zusammenhängender Rassismus und Abwertung Andersartiger! Der Verbreitung dieser menschenverachtenden Ideologie gilt es sich zu widersetzen. Wir, die AFA Youth Cottbus, haben uns entschlossen, diesen kriminellen und moralisch verwerflichen Aktionen Einhalt zu gebieten!

Wenn auch du uns bei Konzerten, Demos oder ähnlichen Aktionen unterstützen willst oder selbst Probleme mit den Faschisten hast, melde dich per Nachricht bei Facebook oder sende sie an die E-Mail- Adresse der AFA Youth. Die Nachrichten können auch verschlüsselt werden, den Schlüssel dazu findet ihr auf unserer Homepage.

WIR WERDEN UNS WI(E)DERSETZEN!

xxAm 15. Februar 2012 jährt sich der Luftangriff der Alliierten auf den Cottbuser Bahnhof. Neonazis wollen dieses Datum wieder nutzen, um ihre Ideologie unter dem Deckmantel eines Gedenkmarsches zu verbreiten. Dabei verschweigen sie, dass sie die geistigen Brandstifter für Not, Elend und Vernichtung von Millionen Menschen waren und sind.

Auch im letzten Jahr versuchten Neonazis aus Nah und Fern zu marschieren. Mehr als 300 Menschen nahmen an erfolgreichen Sitzblockaden teil und widersetzten sich friedlich.

Das wollen wir auch in diesem Jahr wieder tun! Zusammen mit Euch – bunt, friedlich & entschlossen!
Gemeinsam haben wir im vergangen Jahr viel erreicht: wir haben uns dem Aufmarsch widersetzt und zusammen bei Nacht-Tanz-Demo und Soliparty ausgelassen gefeiert. Lasst uns an diese Erfolge anknüpfen und dafür sorgen, dass Naziaufmärsche in Cottbus der Vergangenheit angehören!

Es ist an der Zeit, sich den Neonazis entgegen zu stellen. Blockaden sind legitim und notwendig!

Weitere Infos gibt es auf : www.cottbus-nazifrei.info